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Über Nautictest

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   1 - 5     von 55
Datum 27.09.2011
Eintrag Moin,

Mit großem Interesse habe ich den Test des Antal HS24.50 Full Batten Systems gelesen. Das scheint ja ein ernsthaft tolles System zu sein. Ich suche nach einem Rutschersystem für mein Schiff, da bei uns an Bord (alte X-102 mit 7/8 Fraktionellrigg) das Vorliek noch direkt in der Mastnut gefahren wird, was bedienungsseitig teils etwas anstrengend ist. Das Antal System sieht echt klasse aus, zumal ich die selben Bedenken bzgl Kugelgelagerten Systemen hege. Die einzige Frage, die ich mir stelle ist ob die aufgeschraubten Schienen den teils doch enormen Masttrimm mitmachen würden, oder ob die sehr starr sind und dadurch eher ungeeignet. Ich fahre ein altes IOR Regatta Rigg, das Vorsegel wird auf Amwind Kursen über das Achterstag brettflach getrimmt, was mit einer doch beträchtlichen Mastbiegung einher geht und generell hat die Palme einen nicht ganz unerheblichen Mastfall. Ich befürchte das Schienensysteme bei so einem Rig nicht mitspielen und man doch auf innenlaufende Plastikrutscher umsteigen muss...

Wie ist da Dein Gefühl zu, nachdem Du jetzt ne Weile mit dem Antal System unterwegs warst? Ist Dein Mast großartig trimmbar oder eher sehr gerade?

Danke schonmal für Deine Gedanken.

Grüße aus dem Norden


Lieber Lars,

da hast du wirklich Glück, denn zu Deiner Fragestellung kann ich Dir eine wie ich denke fundierte Antwort geben. Ich habe das System auf unserer Privilege 37 eigenhändig installiert. Der Mast der Privilege ist einer der ganz wenigen Masten der ab Werft mit einer starken Biegung nach achtern geriggt ist.




(Bilder anklicken zum Vergrößern)
Die Montage war trotz der starken Mastkrümmung ohne jedes Problem möglich und auch bei einer doppelten Biegung, sähe ich kein Problem. Die schlanken aber dennoch mehr als ausreichend dimensionierten Mastrutscher haben mit der Krümmung ebenfalls kein Problem. Auf deren Reibungsfläche von nur wenigen Zentimetern ist die Biegung vollkommen irrelevant. Mit einem verklemmen oder einer Schwergängigkeit ist nicht zu rechnen.

Ich traue mich insofern also zu behaupten, daß Du bezüglich der Flexibilität kein Problem haben wirst. Die Mastschienen sind aus einem sehr hochwertigen Aluminium hergestellt und somit schon aufgrund des Materials sehr Biegsam. Glatte Übergänge werden durch spezielle Verbinder hergestellt so daß auch in diesen Bereichen keine Probleme auftreten sollten.

Alle Angaben natürlich nur soweit ich dies aufgrund Deiner Schilderung beurteilen kann. Die Bilder zeigen die Mastkrümmung unseres Riggs, basierend hierauf kannst Du sicherlich die nötigen Ableitungen vornehmen.

Toi Toi Toi.... und gib mir bitte eine Rückmeldung ob das Ganze für Dich hilfreich war und wie Du für den Fall, daß Du das System kaufst anschließend damit zufrieden bist.

Für alle Fälle noch ein Tipp: Joachim von Arkomare bietet bis Jahresende einen Rabatt von 15% auf jede Erstbestellung egal um welches Produkt es sich handelt, das könnte sich bei dem hohen Anschaffungswert evtl. lohnen. Arkomare ist sehr serviceorieniert und wird sicherlich für Dich die Fragestellung auch mit dem Hersteller abstimmen.
Für mich hat er die Firma Wagner gerade dazu gebracht das Antifouling das ich gerne aufsprühen würde zu testen um sicherzustellen ob es mit deren Sprühpistolen funktioniert. Allein die Testmenge des Antifoulings kostet mehr als die Pistole, da war ich schon platt was in der Servicewüste Deutschland möglich ist wenn sich ein Händler engagiert...

Mit herzlichen Grüßen

Nautictest Redaktion - Paul
Betrag gemeldet von Lars am 27.09.2011
 
Datum 30.08.2011
Eintrag Hallo paul, war gerade mal wieder auf deiner webseite.

Das mit der wasi kette kann ich leider bestätigen.

Auch meine kette zeigt erste errosionserscheinungen. Ich habe ja eine 13mm und somit sehe ich noch keine unmittelbare gefahr. Sieht auch nicht so aus wie bei dir.

Übrigens sind die angehenden löcher alle im letzten teil der kette, die halt oft im kasten liegt und wo schöne salzige athmo herrscht.

Ich spüle nun die kette beim hochholen immer mit süsswasser.

Ist zwar nicht genial aber.

Lieben gruss
franz - Katamaran Lagoon 44
Betrag gemeldet von Franz am 30.08.2011
 
Datum 28.08.2011
Eintrag hallo habe über den Motorradkauf in Banjul gelesen, hätte gerne die Adresse des Händlers, denn ich habe schon von schlechten Erfahrungen über Motorradkäufe gehört. Einen Preis von 628 Euro, wie beschrieben finde ich ok, vielleicht gibt es den Händler ja noch in Banjul?
Vielen Dank und Herzliche Grüße
Dorothee


Das Geschäft ist in der Liberation Ave ca. 200m vor der Kurve vom Hafen kommend auf der rechten Straßenseite.
Dort ist der Motorradhändler, eigentlich hauptsächlich ein Textilgeschäft.
Achtung da treiben sich jede Menge Bumster rum, ja nicht ansprechen lassen und den Shop in gar keinem Falle mit einem selbsternannten Guide ausser z.b. mit dem Trans Ocean Stützpunkleiter betreten. Die Guides setzen die Shops gewaltsam unter Druck und verlangen in diesem Fall ca. 10.000 Dalassi Provision, die der Händler meist aktzeptiert und aufschlägt, die Händler trauen sich auch nicht wiedersprechen wenn die Guides behaupten er ist der Vater oder Bruder etc. also absolut nix glauben nur allein oder mit Gibril von www.trans-ocean.de

Herzlichst
Paul

Betrag gemeldet von Dorothee am 28.08.2011
 
Datum 31.07.2011
Eintrag Hallo zusammen,
haben den Test über den Delta-Anker gelesen.
Den sehr guten Eindruck können wir leider nicht bestätigen. Unser Delta-Anker von Lewmar (20 kg) will hier in Schweden bei harten Lehm erst beim x-ten Versuch greifen, oder gar nicht. Haben dann auf den 15 kg M-Anker(unser Heckanker) umgestellt, und jetzt greift der Anker sofort. Ach übrigens, den schlechten Eindruck des Bügelankers kann ich so nicht bestätigen, beim vorigen Boot war ich sehr zufrieden. Auch hier in Schweden höre ich nur gutes.
Viele Grüße aus den ostschwedischen Schären vom Catalac 10M


Hallo Christina, Hallo Frank,

Eure Rückmeldungen verwundern mich sehr da sich die Tests des Bügelankers und des Deltaankers jeweils auf hunderte von Ankerplätzen und beim Delta zudem auch noch in verschiedensten Meeren und Flüssen etc. beziehen. Eure Rückmeldung wiederspricht allen Beobachtung die ich in den 8 Jahren die ich nun fest auf dem Schiff lebe, gemacht habe.

Damit ich ein besseres Bild bekomme, würde ich mich sehr freuen wenn Ihr mir einige Fragen beantworten könntet.

? Wie groß ist den Euer Schiff
? Wie oft habt Ihr mit den jeweiligen Ankern insgesamt geankert.

? Wie ankert Ihr in der Regel z.B.
- meist mit Landleine
- Buganker und Heck zum Steg
- überwiegend frei schwojend

? Wieviel Kette nutzt Ihr


Der Bügelanker ist systembedingt gefährlich, da er auf vielen Gründen nicht hält und Anhaftungen aufgrund des Bügels nicht abstreifen kann. Klar kann man Glück haben und er hakt sich ein, ich bin ja mehrere Jahre damit gefahren...Aber man stelle sich das vor wie ein Auto dessen Bremsen in 30% der Fälle nicht funktionieren. Ich kenne Drei Skipper die auf den Bügel schwören, jeder von den dreien ist bereits gestrandet zwei davon schon mehrfach....

Beim Delta wundert es mich noch mehr, da ich damit auch auf harten Böden immer bessere Ergebnisse erzielt habe als mit dem Bügel.
Den Delta muss man sehr langsam Einfahren und zuvor entsprechend viel Kette geben, Ankert man schnell mit zu wenig Kette, dann kann man diesen tatsächlich über den Grund ziehen ohne das er fasst.
Ankern sollte man damit nur bei Faktor 7+ und dabei nicht vergessen zur Wassertiefe auch den Meter Schiffshöhe hinzurechnen 3 m Tiefe brauchen mindestens 25m Kette.

Das auch der M Anker von Euch so gute Noten bekommt, das kann ich nun gar nicht mehr Verstehen.
Rechts habe ich einen M-Anker auf mässig hartem Sand nach dem Einfahren photografiert - muss man mehr sagen? Nur das Gewicht des Ankers hält die Yacht vor Ort, ansonsten kugelt der Anker lustig durch die Gegend. Der Skipper der Yacht fühlte sich sicher und war der Meinung der Anker hätte gefasst...

Nach meinen Erfahrungen und vielen identischen Rückmeldungen ist dies ein äußerst problematischer Anker. Der M-Anker wurde für Bohrinseln entwickelt. Ausgehend davon das an jedem Bein ein Anker sitzt ist der Einsatz als Anker für eine frei schwojenden Yacht in diesem Design also niemals berücksichtigt worden.

Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldung und verbleibe
mit herzlichen Grüßen
Paul
Betrag gemeldet von Christina und Frank am 31.07.2011
 
Datum 22.06.2011
Eintrag Die Website www.arkomare.com" dient als eine allgemeine Info-Website.

Der eigentliche Online-Shop "Nautictest-Shop - arkomare" ist hier auf Nautictest eingebunden (s. links in der Menuleiste) und wird exklusiv von mir/arkomare betrieben - natürlich in sehr enger Zusammenarbeit mit Nautictest.

Beste Grüße,

Euer Achim
Betrag gemeldet von Joachim Arkona - arkomare am 22.06.2011
 
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